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Die ÖPNV-Ver*****e geht weiter

Da ist es mir doch schon jahrzehntelang bitter aufgestoßen, daß sich konkret hier an der Stadtgrenze Essen-Frintrop/Oberhausen, die Oberhausener Busse der Linie SB94 nicht die letzten paar Meter an die Essener Linie 105 herantrauen. Es wäre ja fürchterlich, würde der Bus die Stadtgrenze überqueren müssen.

Umso (zuächst!) erfreuter war ich, als ich heute auf dem SB94 das Ziel "Essen Unterstraße" las. Nach gefühlt 30 Jahren endlich jemand wachgeworden? Am Oberhausener Bahnhof zugestiegen und mitgefahren. In der Tat querte der Bus die Essener Straße nicht mehr zusammen mit dem Hausmannsfeld, um knapp vor Essen an der Hugo-Rasch-Straße zu versanden, sondern bog rechts ab. Fein. Unmittelbar hinter dem Bus der Linie 105 in Richtung Rellinghausen Schnabelstraße. Na, wenn der mal nicht aus dem Halt Unterstraße rausgescheucht wird …

Aber was passierte an der nächsten Ecke? Dort wieder linksrum statt weiter geradeaus und dann an einem Sportplatz gehalten. Mhh: Der Halt dort hieß zwar auch "Unterstraße", war aber irgendwie nicht der Halt "Unterstraße".



Was tun? Vor allem, weil die Perlenschnur im Bus verwirrenderweise "Stadtgrenze Essen - Unterstraße (Das war wohl da am Sportplatz) - Hugo-Rasch-Straße - (nochmal) Unterstraße" auswies.

Bin dann ausgestiegen, weil alle dort ausstiegen. Wer weiß, in welchen Karpaten der zweite (dann End-?) Halt Unterstraße liegen mag, wenn zuvor doch wieder Hugo-Rasch angefahren wird? Von dort dann zum Halt Unterstraße gelaufen. Der Anschlussbus war freilich weg.

Mit dem nächsten ging dann der Horror weiter: Ebenfalls "105 Rellinghausen Schnabelstraße". beschildert. Der Bus erreichte den Halt Frintroper Höhe und alles musste raus. Die auf Grund der Beschilderung "Rellinghausen Schnabelstraße" dort zusteigen Wollenden wurden auch wieder rauskomplimentiert. Häh? Warum zum Henker steht dann "Rellinghausen Schnabelstraße" dran, wenn der Bus offensichtlich an der "Frintroper Höhe" endet?

Und mag dem Fahrer der Mund zugewachsen sein oder ihm gar eine "Der Bus endet hier. Bitte steigen sie in die Straßenbahn dort links in der Wendeschleide um"-Mikrofondurchsage untersagt gewesen sein? Das musste nämlich das Beförderungsvieh per Trial and Error selbst herausfinden: Da kommt doch gerade aus der Gegenrichtung eine 105 Richtung Frintrop Unterstraße an, fährt aber nicht weiter Richtung Unterstraße, sondern in die Wendeschleife rein. Ob die wohl ab da wieder zurückfahrt …?

Amazon Sendungsverfolgungs-Halluzinationen

Zum wiederholten Male wollen mich wohl die ***censored*** Amazonen vergebens zur DHL-Filiale scheuchen. Als Abholstation die nächste DHL-Filiale angewählt, in die Amazon-Sendungsverfogung geschaut und dort als zugestellt ausgewiesen bekommen. Zugestellt um 8:44 Uhr.

WTF 8:44 Uhr? Die Filiale öffnet erst um 9 Uhr! Und nein: Der DHL-Postkutscher hat nicht etwa das Paket schon an die Filiale ausgebucht, obwohl er es dort noch gar nicht abgeliefert hat (Ist auch schonmal vorgekommen). DHL ist da unschuldig. Offensichtlich weist Amazon Sendungen bereits als "zugestellt" aus, wenn sie auf die Postkutsche geladen wurden. Und nicht erst dann, wenn sie auch tatsächlich am Ziel angekommen sind:



Wobei als Ziel strenggenommen nicht die Filiale, sondern der Abholer ausgewiesen gehörte: "Zugestellt" also erst dann, wenn ich das Paket auch abgeholt habe.

Fragt man bei Amazon diesbezüglich an, kommt nur ein stinkfreundliches aber nicht wirklich hilfreiches "Wir bedaueren, daß Ihre Sendung nicht wie gewünscht … Sülz … Bla …"

Nachtrag vom 21.08:

Und wieder einmal wollte mich Amazon zur Postfiliale scheuchen, in der auch heute wieder vorgeblich wieder vor Filialöffnung eine Sendung für mich zugestellt worden sei. Wieder freilich auch nach Filialöffnung nichts da. Wieder nichts dergleichen in der DHL-Sendungsverfolgung ausgewiesen. Aus welchen Fingern saugen sich die Amazonen da das "zugestellt"?

Nochmal angefragt, was diese Verdummdeubelung soll, kam erstmal ein Textbaustein, der sich wieder schwülstig wegen der Nichtlieferung (SIC! Nicht der der falschen Sendungsauskunft) entschuldigte. Nach Nachfrage, ob sie denn die Kundenmails überhaupt lesen täten und erneuter Schilderung des Vorgangs kam dann eine Gutschrift über den Kaufpreis der als "nicht geliefert" halluzinierten Ware.

Wenn's schee macht. Amazon scheint zuviel Geld aber zuwenig Kundenverständnis zu haben.